Alle Artikel in: Eine Familien-Radreise

Fragen im Gepäck – Teil 1

Wir wollen nicht vier Monate mit dem Rad unterwegs sein, weil wir Langeweile in der Elternzeit haben oder uns eine Neuseeland-Reise nicht leisten wollten. Es geht uns um mehr. Wir haben wichtige Fragen im Gepäck und hoffen auf Antworten am deutsch-dänischen Wegesrand. Ein kleiner Rückblick vorab. Bei der gemeinsamen Elternzeit unseres ersten Kindes haben wir das selbe gedacht, was vielleicht viele Eltern denken, die erstmals seit der Studi-Zeit wieder die Möglichkeit haben, länger als zwei, drei Wochen am Stück zu reisen. Wer weiß, wann sich diese Gelegenheit noch ein mal bietet? Das sollte man unbedingt nutzen, vor allem noch bevor das Kita- oder Schulhamsterrad seine Fänge nach den Kleinen ausfährt. Hauptsache irgendwie verreisen! Wir sind also 2017 genau nach diesem Prinzip an die Sache heran gegangen…und ein bisschen gescheitert. Als frisch gebackene Eltern hatten wir wohl keine andere Wahl, als auf recht holprigem Wege die Kunst des „Reisens mit Kindern“ zu erlernen. Woher sollten wir das vorher auch können? Unbewusst und/oder optimistisch starteten wir unsere Reise so wie ohne Kind, nur mit Kind eben. Wir …

hallo

der große Ausflug: was ist der Plan?

Langsam wird es konkret. Morgen ist der erste März und das bedeutet, wir haben noch ca. einen Monat Zeit für alle Vorbereitungen. Das macht unglaubliche Vorfreude aber auch ein bisschen Angst. Denn: Wir werden einfach nicht fit. Den ganzen Februar schon stecken wir in einem bisher beispiellosen Krankheits-Karussell fest. Immer wenn man glaubte, man sei über den Berg, wurde ein anderes Familien-Mitglied krank oder man selbst feierte ein unerwartetes Comeback auf der Rotzfahnen-Bühne. Ich begreife erst jetzt, was Freunde, die mehrere Kinder haben, wirklich meinten, als sie immer mit Nachdruck sagten: „Das WICHTIGSTE ist, dass alle gesund sind!!“ Ich hab mir dann meinen Teil gedacht und es nicht so ernst genommen, das gebe ich zu. Aber sie hatten ja so was von recht… Ein Nebeneffekt des Krankseins ist, dass an eine Art sportliches Training nicht annähernd zu denken ist. Ich mache mir wirklich Sorgen, ob das gut geht: Ich, die seit ca. April letzten Jahres aufgrund von Schwangerschaft und Wochenbett keinen Ausdauersport mehr gemacht hat, soll in einem Monat ein voll bepacktes Fahrrad nach Eckernförde …